Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelRetrospektive nicht-experimentelle Untersuchung zur Inzidenz von autoimmun-polyglandulären Syndromen bei Vitiligo
- Verfasser
- Betreuer
- Erschienen
- SpracheDeutsch
- DokumenttypDissertation
- Schlagwörter (DE)
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Zusammenfassung
In dieser Arbeit soll die Inzidenz der autoimmun-polyglandulären Syndrome bei Vitiligo untersucht werden. Grundlage dieser Untersuchung sind Patientenakten der Hautklinik der Universität Münster im Zeitraum vom 01.01.2009 – 31.12.2012. Es konnten 254 Fälle eingeschlossen werden. Dem Patienten-kollektiv liegt ein 2:1 Geschlechterverhältnis von weiblich zu männlich sowie eine große Altersspanne (3-83 Jahre) und eine große Spanne des Alters bei Krankheitsbeginn (1-76 Jahre) vor. 11% der Patienten zeigen eine genetische Prädisposition für die Vitiligo. Bei der Analyse stellt sich heraus, dass die häufigste Autoimmunkrankheitskombination Vitiligo und Hashimoto-Thyreoiditis mit 9,4% ist. Insgesamt sind deutlich mehr Frauen davon betroffen neben der Vitiligo an einer oder mehreren weiteren Autoimmunerkrankungen zu leiden (89,7%). Die höchste Inzidenz zeigt sich für das APS 3C. Daraufhin wurden verschiedene Hypothesen und Theorien für den Zusammenhang zwischen der Vitiligo und den APS diskutiert und mit der aktuellen Literatur verglichen. In diesem Vergleich war es möglich einige Ergebnisse zu reproduzieren. Die diskutierten Themen beziehen sich u.a. auf die Zerstörung bzw. Fehlfunktion der Melanozyten durch Autoimmunprozesse des Körpers und die Beeinträchtigung anderer Organe durch diese, genetische Faktoren wie Mutationen oder endokrinologische Funktionen und ihren Einfluss.
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