Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelInzidenz von Knochenmetastasen bei der Erstdiagnose von Prostatakarzinomen in Abhängigkeit vom prostataspezifischen Antigen
- Verfasser
- Betreuer
- Erschienen
- SpracheDeutsch
- DokumenttypDissertation
- Schlagwörter (DE)
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Zusammenfassung
Von 1006 untersuchten Patienten zeigten 90,4% einen negativen und 9,6% einen positiven Knochenszintigraphiebefund. Die Erstellung von ROC-Kurven zeigte für die PSA-Konzentration (AUC=0,81) und den Malignitätsgrad (AUC=0,73) eine hohe Vorhersagbarkeit für das Vorhandensein von Knochenmetastasen. 15 von 417 Patienten (3,6%) mit einer PSA-Konzentration unter 10 ng/ml wiesen Knochenmetastasen auf. Bei einem PSA-Grenzwert von 10 ng/ml ergab sich ein NPV von 96,5% (G1=99,5%, G2=96,9%, G3=86,5%). G3 Karzinome zeichneten sich durch eine deutlich höhere ossäre Metastasierungstendenz aus als G1 und G2 Karzinome. Wir empfehlen die Durchführung einer Knochenszintigraphie bei Männern, die einer kurativen Therapie zugeführt werden sollen, wenn die PSA-Konzentration 20 ng/ml übersteigt und bei allen Männern mit einem G3 Karzinom. Es wurden Kurven erstellt, die es dem Urologen erlauben, auf einer individuellen Basis für jede PSA-Konzentration unter Berücksichtigung des Malignitätsgrades die Wahrscheinlichkeit für das Vorhandensein von Knochenmetastasen zu bestimmen.
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